Simon Koelsch coding software, using gadgets

5Jun/11Off

Amazons Kindle 3

kindle-3Seit einiger Zeit habe ich mit dem Gedanken gespielt, mir einen E-Book Reader zu kaufen. Eigentlich möchte ich nach wie vor ein Buch in der Hand halten. Allerdings lese ich immer wieder Romane, die ich in den nächsten Jahren nichtmehr anfassen werde und die nur unnötigen Platz im Regal wegnehmen. Dazu kommen jede Menge Fachartikel die es so in Buchform eigentlich garnicht gibt. Da ich das Lesen am Monitor anstrengend finde, werden die meistens ausgedruckt und danach weggeworfen. Alles nicht so optimal, daher habe ich inzwischen einen Kindle gekauft.

Ich will hier kurz meine Erfahrungen mit dem Gerät schildern. Um es gleich vorweg zu nehmen: Der Kindle ist ein E-Book Reader, kein Multimedia Tablet.
Wer das Kindle als alternative zum iPad sieht, sollte sich den Blogbeitrag "Das unmagische Amazon Kindle" von 343max durchlesen.

5Apr/11Off

SSL und was es damit eigentlich auf sich hat

Wir nutzen das Internet immer mehr unterwegs. Nicht nur von mobilen Endgeräten wie Handys sondern auch der Laptop / das Netbook sind immer dabei. Sei es über das UMTS Netz, einen WLAN Zugang im Cafe, an der Uni oder bei Freunden. Dabei ist es wichtig verschlüsselte Verbindungen zu nutzen, um Zugangsdaten und private Informationen nicht im Klartext zu senden. Es geht hierbei nicht nur um die Privatsphäre sondern auch um den Schutz vor Missbrauch und Identitätsdiebstahl. Der eigene Internetzugang ist dabei keine Ausnahme. Zugegeben die Wahrscheinlichkeit, dass zum Beispiel jemand meine Kommunikation mit dem Mailserver mitliest ist deutlich geringer, aber immernoch vorhanden.
Ettercap demonstriert schon seit einer kleinen Ewigkeit, wie einfach ein entsprechender Man-In-The-Middle Angriff zu bewerkstelligen ist. Der Angreifer liest dabei den Datenverkehr als Dritter zwischen Server und Client. Mit dem vor mehreren Monaten veröffentlichten Browser Plugin Firesheep wird das Sniffen von Logon-Cookies zum Kinderspiel. Mit diesem abgefangenen Cookie kann sich der Angreifer dann gegenüber einer Homepage unter dem Account des Opfers einloggen.
Beim Besuch von Webseiten gibt es meist die Möglichkeit den Server ueber HTTPS anzusprechen, wodurch die Verbindung durch SSL gesichert wird. Twitter und Facebook bieten seit einiger Zeit die Einstellung an, grundsätzlich in eine HTTPS gesicherte Verbindung zu wechseln. Um aber wirklich von der Verschlüsslung zu profitieren ist es wichtig zu verstehen, wie SSL eigentlich funktioniert.

23Mrz/11Off

Facebook “Reverse Account Lookup”

Facebook bietet die Möglichkeit Nachrichten nicht nur an die Benutzer der Plattform zu schicken, sondern an beliebige E-Mail Adressen.

Um diese Funktion nutzen zu können, wird als Empfänger anstatt des Namens einfach eine E-Mail Adresse angegeben. Der Empfänger enthält dann eine Nachricht von Facebook mit einer zufällig generierten Absenderadresse, falls der Absender nicht schon das Facebook E-Mail Feature nutzt.

Beim Pflegen des eigenen Profils auf Facebook hat man außerdem die Möglichkeit eine oder mehrere E-Mail Adressen zu hinterlegen. Für jede Adresse lassen sich die üblichen Privatsphäre Einstellungen setzen: "Öffentlich anzeigen", "Nur Freunden anzeigen", "Nur mir anzeigen". Zusätzlich kann man die Adresse vor einer Liste von "Freunden" verstecken.
Diese Einstellungen greifen aber scheinbar nur auf der Info Seite des Profils.

4Okt/10Off

Java 7 – Plan B

Die enge Roadmap von Java 7 war ja schon seit einiger Zeit bekannt. Aus den Diskussionen auf den Mailinglisten der einzelnen Projekte wurde auch relativ deutlich, dass es eng wird, ein Release mit allen Features zu veröffentlichen.

Ein Beispiel ist Neal Gafters Posting auf der Project Lambda Mailingliste "A reminder of Project Lambda's scope". Hier merkt Neal im April an, dass eigentlich schon im Juni laut Roadmap ein "feature complete" JDK 7 da sein muss.

Mark Reinhold hat dann Anfang September in seinem Blog unter "Re-thinking JDK 7" das Problem angesprochen und zwei weitere Vorgehensweisen diskutiert:

  • Plan A wäre ein Release von Java 7 wie geplant, allerdings erst 2012.
  • Plan B ist Java 7 mit den bereits vorhanden Features (also ohne Closures, Jigsaw und teilweise Coin) Mitte 2011 zu veröffentlichen und die restlichen Features im JDK 8 Ende 2012 unterzubringen.

Die meisten Kommentare befürworten Plan B, was seit dem 20. September mit "It’s time for … Plan B" bestätigt ist.

Welche Features landen jetzt aber in Java 7, welche in Java 8? Hier also ein kleines Update um meinen Artikel "Java 7 Features" zu ergänzen.

3Jul/10Off

Android 2.2 Froyo auf dem Vodafone Nexus One (EPF30)

Android Logo
Seit ein paar Tagen bin ich Besitzer eines Nexus One. Ein Grund warum ich mich gegen das HTC Desire entschieden habe ist unter anderem, dass ich bei einer neuen Android Version nicht Wochenlang warten möchte bis HTC seine Änderungen an der Firmware nachgezogen hat.
Android 2.2, Releasename Froyo, ist nun schon eine Weile verfügbar und bringt ein paar nette Features wie zum Beispiel Tethering mit.

Hat man sein Nexus One nicht direkt bei Google in den USA gekauft, sondern zum Beispiel bei Vodafone, bricht das Update auf Android 2.2 aufgrund einer falschen Prüfsumme schon vor der Installation ab. Hier heisst es dann eigentlich warten, bis Vodafone Android Froyo selbst verteilt.

Wer nicht warten möchte sondern trotzdem auf die aktuelle Version updaten will kann das tun, muss aber vorher seinen Bootloader entsperren und die aktuelle Firmware aufspielen. Ich habe hier in einer kleinen Anleitung zusammengefasst was ich Schritt für Schritt beim Update getan habe. Bei mir ist inzwischen die heute veröffentlichte Build Version Android 2.2 FRF91 installiert und ich kann über keinerlei Probleme klagen.

28Mai/10Off

Flattr – Social Micro Payment

Immer häufiger findet man im Netz inzwischen kleine Buttons mit der Bezeichnung "Flattr" oder "Flattr this!". Hier rechts in der Navigationsleiste übrigends auch...
Flattr ist ein so genannter Micro Payment Dienst mit dem ich Inhalte die ich im Netz finde honorieren kann.

Das System funktioniert dabei so: Zuerst entscheide ich mich, welchen Betrag ich monatlich bezahlen will, um Inhalte die mir gefallen zu unterstützen. Dieser Betrag können 2, 5, 10 oder 20 Euro sein.

Habe ich nun zum Beispiel einen Blogartikel gelesen, der mir gefällt, kann ich diesen Artikel "flattrn". Dazu muss der Autor bei Flattr teilnehmen und einen der Buttons in seinem Blog eingebunden haben. Durch einen Klick auf diesen Button ist der Artikel oder Blog dann "ge-flattrt".
Am Ende des Monats wird der vorher festgelegte Betrag dann durch die Anzahl der "ge-flattrten" Inhalte geteilt und an die jeweiligen User ausbezahlt.

2Mai/10Off

Java 7 Features

Update: Einige Features wurden aus Zeitgründen verschoben. Siehe hierzu "Java 7 - Plan B".

Da Java 7, Codename Dolphin, zum Ende des 2. Quartals mit dem letzten Milestone angekündigt ist, habe ich mir ein wenig Zeit genommen um die angekündigten Features vorzustellen. Ein Überblick über die zehn Milestones selbst ist auf der Projektseite zu finden.

9Nov/09Off

Google JavaScript Bibliothek Closure Library

Google realisiert in seinen Webanwendungen das Interface durch intensiven Gebrauch von Javascript. Man denke dabei an Google Mail, Google Maps oder Google Wave. Ein Teil der Werkzeuge die dabei benutzt werden sind jetzt als Closure Tools veröffentlicht worden.

Closure Tools besteht aus den folgenden Teilprojekten:

Der Closure Compiler übersetzt JavaScript Code in eine kompaktere Form. Dadurch werden die Scripte kleiner und damit auch schneller. Es wird toter Code entfernt und nach üblichen Fehler gesucht. Eine Erweiterung für Firebug ist auch verfügbar.

Mit Closure Templates gibt es eine einfache Möglichkeit dynamisch HTML zu generieren. Die Templates sind fertig kompiliert als Java und JavaScript.

In diesem Posting geht es um den dritten Teil des Closure Projekts: Closure Library. Die veröffentlichte Bibliothek enthält eine breite Sammlung von Funktionen und ist kompatibel zu den gängigen Browsern.
Außerdem bringt sie noch ein paar andere nette Konzepte mit.

19Okt/09Off

FindBugs – Eclipse Plugin zur Fehlererkennung

FindBugs ist ein Eclipse Plugin um häufig gemachte Fehler in seinem Quellcode zu finden. Entstanden ist dieses Projekt an der University of Maryland und wurde inzwischen nach eigenen Angaben ueber 700.000 mal heruntergeladen.
Um Fehler zu finden wird der Bytecode der kompilierten Java Klassen auf auffälligen Muster untersucht, welche haeufig auf einen Fehler schliessen lassen.

1Okt/09Off

Google Wave geht in erste grosse Beta Phase

Seit es die Google Wave Developers Sandbox zum reinschnuppern ins Protokoll, die vielen bunten Gadgets, die API, etc. hat sich wieder einiges getan.

Rund 27.000 Entwickler haben sich dafür erfolgreich registriert, mit der API gespielt und kleine Prototypen in Form von Gadgets und Robots geschrieben.