Simon Koelsch coding software, using gadgets

28Mai/10Off

Flattr – Social Micro Payment

Immer häufiger findet man im Netz inzwischen kleine Buttons mit der Bezeichnung "Flattr" oder "Flattr this!". Hier rechts in der Navigationsleiste übrigends auch...
Flattr ist ein so genannter Micro Payment Dienst mit dem ich Inhalte die ich im Netz finde honorieren kann.

Das System funktioniert dabei so: Zuerst entscheide ich mich, welchen Betrag ich monatlich bezahlen will, um Inhalte die mir gefallen zu unterstützen. Dieser Betrag können 2, 5, 10 oder 20 Euro sein.

Habe ich nun zum Beispiel einen Blogartikel gelesen, der mir gefällt, kann ich diesen Artikel "flattrn". Dazu muss der Autor bei Flattr teilnehmen und einen der Buttons in seinem Blog eingebunden haben. Durch einen Klick auf diesen Button ist der Artikel oder Blog dann "ge-flattrt".
Am Ende des Monats wird der vorher festgelegte Betrag dann durch die Anzahl der "ge-flattrten" Inhalte geteilt und an die jeweiligen User ausbezahlt.

Hier wird das Prinzip noch einmal anschaulich mit Kuchenstücken erklärt:

Ich für meinen Teil, werde Flattr jedenfalls eine gewisse Zeit testen.
Seit einer kleinen Ewigkeit lese ich zum Beispiel nodomain.cc, freue mich über die kurzen Reviews und den ein oder anderen Tip. Netzpolitik.org ist ebenfalls aboniert, Isotopp, den Chaos Radio Express Podcast höre ich auch regelmässig.

Mit Flattr ist das jetzt ein Klick und jeder bekommt was vom Kuchen. Eine hausgemachte Kulturflatrate also, bei der ich selbst einen Einfluss darauf habe, wer meine Unterstützung bekommt.
Die TAZ ist dabei auch schon auf den Zug aufgesprungen.

Eingezahlt werden kann mit Moneybookers oder PayPal was bei mir ohne Probleme funktioniert hat. Der Support scheint aber, falls jemand Probleme haben sollte, auch recht fix zu sein, wie man auf Twitter lesen kann.

Mehr gibt es in der "Introduction" oder "The Flattr Story" auf der Homepage des Dienstes.

Flattr ist im Moment noch in der Beta Phase. In Web 2.0 Zeiten heisst das, man braucht einen Invite um daran teilnehmen zu können. Dafür kann man auf der Homepage seine E-Mail Adresse hinterlassen.

Ausserdem hätte ich noch 2 Invites über, also einfach kurz ein Kommentar hier lassen.

Kommentare (4) Trackbacks (0)
  1. Ich würde das auch mal testen wollen. Klingt soweit ganz gut.

  2. 1. Oh, du schreibst ja auch ein Blog :-)

    2. Cooles Theme

    3. Zu Flattr habe ich auch schon etwas geschrieben, hat es einen besonderen Grund, warum du nur deinen Blog nicht aber die Beiträge beflattrst?


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